Liquiditätskrise? Insolvenzgefahr?

Kann ein Unternehmer fällige Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlen, besteht immer Insolvenzgefahr. Bevor er eine Insolvenz einleitet, möchten wir auf folgendes hinweisen:

  1. Die Insolvenz ermöglicht nur in 2 – 3% aller Verfahren eine Sanierung, in allen übrigen Fällen wird das Unternehmen abgewickelt und zerschlagen.
  2. Die viel gelobte und oft zitierte ‚Insolvenz in Eigen-Verwaltung‘ scheitert bei kleineren Unternehmen bereits an den Verfahrens-Voraussetzungen.
  3. Selbst der Verkauf des Unternehmens durch den Verwalter gelingt nur selten, obwohl er zur vollständigen Befreiung von den Alt-Lasten führt.
  4. Auch die Gläubiger erleiden durch die Insolvenz erhebliche Verluste, weil die durchschnittliche Insolvenz-Quote weniger als 3% beträgt.
  5. Stellt ein Unternehmer einen Insolvenzantrag, erwarten ihn weitreichende zivil- und strafrechtliche Haftungen sowie ein Berufsverbot.
  6. Bei Unternehmen mit weniger als 5 Mio. € Umsatz ist deshalb eine außergerichtliche Sanierung immer sinnvoller. Sollte die Sanierung scheitern, kann immer noch eine Insolvenz eingeleitet werden. 
  7. Selbst wenn eine GmbH überschuldet oder zahlungsunfähig ist, ist die Insolvenz nach geltendem Recht vermeidbar, wenn die Gläubiger einer Sanierung zustimmen

Wir erwirken diese Zustimmung durch ein außergerichtliches Verfahren und überzeugen die Gläubiger, dass auch für sie die Sanierung günstiger ist als eine Insolvenz.

Als Treuhand-Gesellschaft mit Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten als Gesellschafter und Geschäftsführer haben wir die Kompetenz und Akzeptanz bei allen Beteiligten, um außergerichtliche Vergleiche durchzusetzen.