Insolvenzgefahr. Was tun? 

Kann ein Unternehmen seine Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlen, besteht immer das Risiko einer Insolvenz, die in über 95% aller Fälle die Unternehmen abwickelt und zerschlägt. Deshalb prüfen wir vor einer Insolvenz die Chance einer schnellen Abfindungs-Lösung.

  • Dafür kann es ausreichen, wenn der Schuldner für die fälligen Verbindlichkeiten eine Abfindungs-Quote zahlt, die eine voraussichtliche Insolvenz-Quote übersteigt, weil die Gläubiger damit bereits profitieren. Da durchschnittliche Insolvenz-Quoten weniger als 4% betragen und bei kleineren Unternehmen gegen 0 tendieren, können dafür bereits 30% oder sogar weniger ausreichen. Langwierige Restrukturierungen oder umfangreiche Gutachten sind nicht erforderlich.
  • Um die Verhandlungen erfolgreich zu führen, werden wir als unabhängiger Sanierer tätig. Aus den Daten des Schuldners entwickeln wir mit ihm gemeinsam ein realistisches Abfindungs-Angebot und ermitteln außerdem die voraussichtliche Insolvenz-Quote. Damit ermöglichen wir den Gläubigern eine einfache Entscheidung: z.B. 30% in 3 - 4 Monaten oder die voraussichtliche Insolvenz-Quote (realistisch 0%) in 3 – 4 Jahren.
  • Von dem Vergleichs-Angebot profitieren die Gläubiger gleich mehrfach, zunächst durch die bessere Quote, dann durch zukünftige Geschäfte mit dem Schuldner und letztlich aus unternehmerischer Solidarität, weil man einen Geschäfts-Partner nicht gerne in den Ruin stürzt und schon gar nicht, wenn er die Krise, z.B. aufgrund des Lock-down nicht selbst verursacht hat.
  • Bereits während der laufenden Verhandlungen stunden die Gläubiger ihre Forderungen, womit das zukünftige Geschäft von den aufgelaufenen Verbindlichkeiten befreit wird und wieder ‚aus eigener Kraft‘ finanziert werden kann. Deshalb entfällt die Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzgrund sofort und der Schuldner hat eine doppelte Chance zur Finanzierung der Abfindungs-Zahlung, entweder direkt aus den zukünftigen Erlösen oder über Geschäfts-Partner oder befreundete Investoren.
  • Auch sog. Akkord-Störer können seit diesem Jahr eine Tilgungs-Vereinbarung nicht mehr verhindern, da ihre Zustimmung aufgrund des Restrukturierungs-Gesetzes (StaRUG) auch ohne Insolvenz durch einen Gerichtsbeschluss ersetzt werden kann. Damit bestehen gegenüber einem Abfindungs-Vergleich keine rechtlichen Bedenken; er beseitigt eine mögliche Zahlungs-Unfähigkeit oder Überschuldung und beendet damit die Insolvenzgefahr. Die Verhandlungen dauern nur wenige Wochen und beeinträchtigen den Geschäftsbetrieb nicht

Seit mehr als 20 Jahren verhandeln wir bei Liquiditäts-Krisen Tilgungs-Vereinbarungen mit den Gläubigern und haben damit zahlreiche Unternehmen vor der Insolvenz bewahrt. Für die Verhandlungen benötigen wir nur wenige Wochen, womit sie vor allem in Corona-Zeiten immer einen Versuch wert sind und ein erfolgreicher Abschluss durch das StaRUG deutlich erleichtert wurde.

Rufen Sie uns an unter 089 398297 und wir sprechen direkt über die Lösung Ihres Problems!