Regeln für Liquiditäts-Krisen

  • Das Problem: Sobald fällige Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlt werden können und das Eigenkapital verbraucht ist, besteht Insolvenzgefahr und bei einer GmbH die Verpflichtung, einen Insolvenzantrag zu stellen.
  • Empfehlung für GmbHs: Der Geschäftsführer muss sofort tätig werden, da eine Insolvenz-Verschleppung zivil- und strafrechtliche Risiken verursacht.
  • Empfehlung für Einzel-Unternehmer: Da eine Insolvenz das gesamte Privat-Vermögen erfasst, ist eine detaillierte Sanierungs- und Insolvenz-Planung erforderlich.
  • Sofort-Lösungen: Ein Insolvenz-Antrag kann vermieden werden – auch bei einer GmbH – wenn die Gläubiger einer außergerichtlichen Sanierung zustimmen. Ein entsprechender Versuch sollte immer vor einem Insolvenzantrag unternommen werden.
  • Die Chance: Durch Vereinbarungen mit den Gläubigern wird ein Unternehmen so weit von Verbindlichkeiten und Kosten entlastet, dass es wieder ‚schwarze Zahlen‘ schreibt. Davon profitieren auch die Gläubiger, da sie in einer Insolvenz regelmäßig leer ausgehen. 
  • Die Sanierung: Zur Überwindung einer Liquiditäts-Krise gibt es nur 2 Lösungen: ein Gläubiger-Vergleich, der eine Insolvenz immer vermeidet oder eine Auffang-Lösung, die mit oder ohne eine Insolvenz möglich ist und die Fortführung unter der bisherigen Führung ermöglicht.
  • Sanierungs-Kapital: Kapital gibt es niemals, um eine bestehende Liquiditäts-Lücke zu schließen; erst nach einer umfassenden Entlastung und dem Nachweis eines ausreichenden zukünftigen Ertrages ist eine Neu-Finanzierung möglich.
  • Spezialgebiet: Die Überwindung einer Liquiditäts-Krise ist ein Spezialgebiet der Unternehmens-Beratung, da detaillierte rechtliche Kenntnisse mit einem qualifizierten Schulden-Management zusammen kommen müssen, um die Krise zu überwinden. Das Insolvenz-Verfahren allein ist für eine Lösung nicht geeignet.
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