Fazit

Für kleinere Unternehmen mit Jahresumsätzen im unteren einstelligen Millionenbereich ist bei massiven Liquiditäts-Problemen eine außergerichtliche Sanierung regelmäßig die beste Lösung.

  • Eine Sanierung über die gerichtliche Insolvenz (Eigen-Verwaltung + Schutzschirm) kommt für sie nicht in Betracht und auch die Gläubiger profitieren von einem Schuldenschnitt, weil Insolvenz-Quoten gegen Null tendieren.
  • Um sie zu überzeugen und die unterschiedlichen Positionen der einzelnen Gläubiger zu berücksichtigen, ist ein verantwortlicher Sanierer erforderlich, der über eine fundierte Erfahrung für die Verhandlungen verfügt.
  • Das erfordert unternehmerisches und rechtliches Expertenwissen sowie taktisches Geschick für die Verhandlungen und genaue Kenntnis der Gläubiger-Reaktionen.
  • Mit diesen Voraussetzungen wird es dem Sanierer gelingen, durch geprüfte Zahlen den Beweis zu erbringen, dass der Schuldenschnitt trotz der damit verbundenen Verluste die Gläubiger gegenüber einer Insolvenz deutlich besser stellt.

Die Vergleichs-Verhandlungen dauern nur wenige Wochen, verursachen nur geringe Kosten, stellen kein Risiko dar und sind deshalb immer einen Versuch wert.