Der Forderungs-Kauf

Die Verbindlichkeiten eines Unternehmens in der Liquiditäts-Krise treuhänderisch für den Schuldner zu erwerben, ist die effektivste Art, um eine Insolvenz zu vermeiden.

  • In der gerichtlichen Insolvenz sind ungesicherte Gläubiger-Forderungen weitgehend wertlos und deshalb sind die Gläubiger bereit, ihre Forderungen mit deutlichen Abschlägen zu verkaufen, wenn ihnen ihr Verlust-Risiko glaubhaft nachgewiesen wird. Wir erbringen diese Nachweise, werden dazu als Sanierungs-Treuhänder in eigener Verantwortung tätig und übernehmen gegenüber den Gläubigern die Verpflichtung zur Beachtung der rechtlichen Vorgaben für Sanierungen.
  • Für die Verhandlungen erstellen wir ein Insolvenz-Gutachten, ermitteln dadurch die voraussichtliche Quote und beweisen damit den ungesicherten Gläubigern die Wertlosigkeit ihrer Forderungen. Mit Kassen, Finanzämter, Banken und sonstigen gesicherten Gläubigern schließen wir langfristige Stundungs-Vereinbarungen ab. Aufgrund des Gutachtens werden auch sie den Zahlungs-Vereinbarungen zustimmen.
  • Um auch während der Verhandlungen die Handlungs-Fähigkeit des Schuldners zu erhalten und eine eventuelle Insolvenzantragspflicht aufzuheben, vereinbaren wir zunächst die vorläufige Stundung aller Gläubiger-Forderungen. Damit vermeiden wir eventuelle Haftungsrisiken des Unternehmers und gewinnen die notwendige Zeit für die Verhandlungen.
  • Durch den treuhänderischen Erwerb der Forderungen sichern wir zunächst die Investoren ab, die den Erwerb vorfinanziert haben. Hat der Schuldner diesen Kredit getilgt und entfällt damit der Sicherungszweck, erlöschen die Alt-Verbindlichkeiten endgültig.